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Siegerehrung Luftballonwettbewerb des SAV
Haren (Ems) e.V.
Im
Rahmen des Sommerfestes „Rund um’s Anglerheim“ am 14. August dieses Jahres
hatten sich viele Kinder und Jugendliche fleißig an dem
Luftballon-Wettbewerb beteiligt und die bunten Botschaften auf die Reise
geschickt. Erstaunlicherweise kamen nur drei Karten zurück. Diese Karten
waren in Rotenburg/Wümme (160 km), in Syke (107 km) und in Fahrenhorst/Bassum
(100 km) gefunden worden. Die Absender der gefundenen Ballonkarten wurden
jetzt ins Vereinsheim des Sportanglervereins Haren (Ems) e.V. eingeladen.
Der erste Preis – Gutschein für eine AMISIA-Fahrt für 4 Personen - ging an
Kai-Marvin Tengen (8 Jahre), der zweite Preis – Gutschein für eine
Bootsfahrt auf der Ems - ging an Henrik Haas (9 Jahre). Den dritten Preis
– Einkaufsgutschein über 20 € - konnte Laura Henzen (8 Jahre) entgegen
nehmen.

Das Bild zeigt die
Sieger v.l. Kai-Marvin Tengen, Laura Henzen und
Henrik Haas Foto:
Deymann
Pachtvertrag für Eurohafen
unterzeichnet!
Am Dienstag, den 01.02.2011 wurde
der Pachtvertrag zur Nutzung des Stichkanals im Eurohafen von den
Vorsitzenden des Fischereivereins Wesuwe e.V. und des Sportanglervereins
Haren e.V. unterzeichnet. Beide Vereine treten als gemeinsame Pächter auf
und haben sich rückwirkend per 01.01.2011 auf die gemeinsame Nutzung des
Fischereigewässers geeinigt.
Beide Seiten des Stichkanals
können ab sofort nur von den Mitgliedern des Fischereivereins Wesuwe e.V.
und des Sportanglervereins Haren e.V. befischt werden. Für Inhaber von
Gast- oder Austauschkarten ist das Gewässer nicht
freigegeben. Die Ausübung der Fischerei ist ausdrücklich nur im Stichkanal
erlaubt. Das Angeln im Hafenbecken ist ebenso wie das Befahren des
Betriebsweges (Leinpfad) mit motorisierten Fahrzeugen strikt untersagt.
Die jeweiligen Vorstände ersuchen die Mitglieder, diese Vorgaben
ausnahmslos einzuhalten, da Zuwiderhandlungen eine sofortige Kündigung des
Pachtvertrages zur Folge haben können.
Laut dem beiliegenden Auszug aus
der
Liegenschaftskarte bedeuten die eingezeichneten Abstände zum
Hafenbecken (15 m und 40 m) die jeweiligen Fischereigrenzen.
Wir wünschen allen Mitgliedern
nunmehr viel Erfolg beim Befischen unseres neuen Vereinsgewässers!

Im Hafengebiet ist das
Angeln strikt verboten!!! Bitte Schilder beachten!!
Stadt Haren (Ems) und RWE überreichen 1. Klimaschutzpreis
2010
„Eine Tradition im Sinne der
Natur und der Umwelt wird fortgeführt.“ Mit diesen Worten wurde der
Klimaschutzpreis der Stadt Haren (Ems) und des RWE von Bürgermeister
Markus Honnigfort im Herbst vergangenen Jahres bereits zum sechsten Mal
angekündigt und ausgeschrieben.
Diesem Aufruf folgte auch wieder der
Sportanglerverein Haren (Ems) e.V. und konnte nunmehr für sein
eingereichtes Projekt nach 2004 erneut den 1. Klimaschutzpreis mit einem
Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro in Empfang nehmen. Besonderes Engagement
zum Schutz der Umwelt kann sich also lohnen. Darüber freut sich der Verein
ganz besonders und ist auch sehr stolz darauf. Die Urkunden für den SAV
und die weiteren Preisträger wurden im Rahmen einer Feierstunde im
Ratssaal der Stadt Haren (Ems) von Bürgermeister Markus Honnigfort und
Hermann-Josef Jansen, Kommunalbetreuer der RWE Deutschland AG, mit
anerkennenden Worten überreicht. Der 1. Vorsitzende Paul Greve nahm diesen
Preis gemeinsam mit dem Jugendwart Helmut Pientka und einigen Jugendlichen
entgegen. Den zweiten Preis, dotiert mit jeweils 500 Euro, teilen sich das
Gymnasium Haren und Ingo Broens, Fehndorf.
Der SAV erhielt den ersten Preis für das
Heranführen von Kindern und Jugendlichen der unter Leitung von Johannes
Lauxtermann im Jahr 2003 gegründeten „Angel-, Tier- und Naturschutzschule
für Kinder“ an das Thema Tier- Natur- und Umweltschutz. Zurzeit werden rd.
130 Kinder und Jugendliche in dieser „Angelschule“ betreut. Unter
Anleitung wurden beispielsweise Nistkästen für diverse Vogelarten gebaut
und angebracht, ebenfalls wurden ein Insektenhotel sowie ein Hornissen-
und Erdhummelkasten erstellt sowie Naturschautafeln aufgearbeitet und am
Dortmund-Ems-Kanal-Radweg und rund um Anglerheim aufgestellt.
Der Klimaschutzpreis mit einem Gesamtpreisgeld von
2.500 Euro wird von der RWE jährlich für Leistungen verliehen, die in
besonderem Maße zur Erhaltung natürlicher oder Verbesserung ungünstiger
Umweltbedingungen beitragen. Die Städte im Gebiet der RWE sind aufgerufen,
besondere Projekte zur Prämierung vorzuschlagen. Eine unabhängige Jury hat
über die Vergabe des Klimaschutzpreises entschieden. Der Harener
Kommission gehörten neben Bürgermeister Markus Honnigfort, Baudirektor
Hermann Kemper, Vertreter des NABU und des Fachbereiches Naturschutz des
Landkreis Emsland an.

11.01.2011 Chance für Europas Aale:
EU beschließt Exportverbot für Glasaal
Die
Europäische Kommission hat den Handel mit europäischem Aal außerhalb der
EU-Mitgliedsstaaten vorerst bis Ende 2011 verboten. Zukünftig müssten
jetzt wieder mehr Glasaale für den Besatz zur Verfügung stehen, hofft der
Verband der Deutschen Binnenfischerei (VDBI).
Die
Europäische Kommission hat den Handel mit europäischem Aal außerhalb der
EU-Mitgliedsstaaten vorerst bis Ende 2011 verboten. "Demzufolge müssten
zukünftig wieder mehr und preiswertere Glasaale für den Besatz geeigneter
Flusseinzugsgebiete in ganz Europa zur Verfügung stehen", prognostiziert
der Verband der Deutschen Binnenfischerei (VDBI). Europas Fischer und
Angler hoffen, dass die Glasaalfischer Frankreichs, Portugals und Englands
trotz des bestehenden Exportverbots ihre Verantwortung für den
europäischen Aalbestand wahrnehmen und weiterhin Aale für Besatzzwecke in
hoher Qualität bereitstellen, äußert Ronald Menzel, Vizepräsident des
VDBI. Die Nachfrage aus Asien hatte die Preise für Glasaale von 80,-
Euro/kg (1990) auf bis zu 1.000,- Euro/kg (um 2005) hoch getrieben.
Die fehlende Finanzkraft in Europa hatte dazu geführt, dass in den letzten
20 Jahren Millionen Jungaale nicht ausgesetzt wurden. In der Folge fehlten
Millionen laichreifer Aale, so dass die Glasaalfänge drastisch
zurückgingen. "Dem ist nun Einhalt geboten. Der europäische Aalbestand
bekommt die Chance, durch Besatz in offene geeignete Gewässersysteme
wieder so viele qualitativ hochwertige Aallaicher hervorzubringen wie vor
1990", meint Ronald Menzel. Fischer und Angler seien sicher, dass diese
Maßnahme dazu beitragen werden, die Besatzziele der von der EU
ratifizierten Aalmanagementpläne der Mitgliedsländer zu erfüllen.
Die deutschen Fischer, Angler und die Aalwirtschaft werden wie in den
Vorjahren auch weiterhin ihren finanziellen Beitrag dazu leisten,
Fördermittel akquirieren und Besatzprogramme umsetzen. Das von ihnen in
Kooperation mit den Elbanrainer-Ländern seit 2006 durchgeführte
Pilotprojekt zur Erhöhung des Aallaicherbestandes im Elbeeinzugsgebiet
zeige bereits erste Erfolge. Menzel: "Der Aalbestand entwickelt sich
wieder positiv."
J
Niederlande: Aale mitnehmen verboten
Ab dem 1. Januar 2009 dürfen
Angler in den Niederlanden keine Aale mehr entnehmen. Dies berichtete die
holländische
Angelzeitschrift
„Het
Visblad“
in der Novemberausgabe 2008. Geangelt werden dürfen
Aale wie bisher, nur müssen
sie sofort schonend wieder zurückgesetzt
werden.
Die neue Regelung zur Schonung der Aale wurde von der
zuständigen
Behörde
"Sportvisserij Nederland" erlassen,
um den stark schrumpfenden Bestand zu schonen. Sie gilt
nur für
die Angelfischerei und für
das Pöddern.
Zur Zeit
arbeitet man aber auch an Einschränkungen
für
die
Berufsfischerei, so soll etwa der gewerbliche Aalfang im Herbst zur
Wanderzeit untersagt werden. Denn seit 1980 ist der Aufstieg von Glasaalen
in die
niederländischen
Flüsse
um ungeheure 99 Prozent zurückgegangen.
Angler sind daran nicht ganz unschuldig, die Petri-Jünger
sollen bisher geschätzte
200 Tonnen Aale pro Jahr den holländischen
Gewässern
entnommen haben.
Angler, die ab 1. Januar 2009 in den Niederlanden einen Aal im Gepäck
haben, werden mit mindestens
90 Euro Bußgeld
bestraft.
tk-
http://www.fischundfang.de/456,2135/ 19.01.2009 |